<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Beiträge &#8211; Sesera</title>
	<atom:link href="https://www.sesera.net/de/category/beitraege/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.sesera.net</link>
	<description>Passionately cross-cultural</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Apr 2026 13:42:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.1</generator>

<image>
	<url>https://www.sesera.net/wp-content/uploads/2025/05/cropped-Sesera_logo_favicon-512px-1-32x32.gif</url>
	<title>Beiträge &#8211; Sesera</title>
	<link>https://www.sesera.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was deutsche Start-ups beim Markteintritt in Japan oft unterschätzen</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/was-deutsche-start-ups-beim-markteintritt-in-japan-oft-unterschatzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:31:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Businesskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sesera.net/?p=5636</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen einer Online-Veranstaltung für deutsche Start-ups, organisiert vom staatlich geförderten German Accelerator, hatte ich die Gelegenheit, einer Alumna des Japan Market Discovery Program zuzuhören, in dem ich regelmäßig meine interkulturellen Crashkurse durchführe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Online-Veranstaltung für deutsche Start-ups, organisiert vom staatlich geförderten <a href="https://www.germanaccelerator.com">German Accelerator</a>, hatte ich die Gelegenheit, einer Alumna des Japan Market Discovery Program zuzuhören, in dem ich regelmäßig meine interkulturellen Crashkurse durchführe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an meinen zweistündigen Online-Workshop teilte die Gastrednerin ihre praktischen Erfahrungen beim Markteintritt in Japan. Ihre Einblicke waren erfrischend ehrlich und deckten sich stark mit meinen eigenen Beobachtungen über die Jahre. Hier sind einige zentrale Erkenntnisse, die es wert sind, breiter geteilt zu werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Vertrauen existiert sowohl in Deutschland als auch in Japan – bedeutet aber Unterschiedliches.<br>In Deutschland basiert Vertrauen häufig auf Fakten, Zahlen und Verlässlichkeit. In Japan sind diese Aspekte zwar notwendig, aber nicht ausreichend. Entscheidend ist, überzeugend darzulegen, warum das eigene Produkt in den japanischen Markt passt – über reine Daten hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Es ist nie nur Geschäft – es geht um Beziehungen. <br>Japan ist stark beziehungsorientiert. Der Aufbau von Partnerschaften kann Zeit brauchen, doch einmal etabliert, sind diese meist langfristig stabil. Vielleicht der wichtigste Rat:<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> „Seien Sie ein authentischer Mensch – kein Verkäufer.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Fortschritt fühlt sich langsam an … bis er es nicht mehr ist.<br>Anfangs verlaufen Dinge oft langsam – manchmal frustrierend langsam. Doch sobald Vertrauen aufgebaut ist, kann der langfristige Nutzen erheblich sein. Geduld ist hier keine Option – sondern Strategie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Mundpropaganda ist wirkungsvoll. <br>Wenn in Japan über Sie gesprochen wird, hat das Gewicht. Reputation verbreitet sich leise – aber effektiv.<br>Und sie kann sowohl für Sie arbeiten … als auch gegen Sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Zeit und Raum geben. <br>Eine meiner Lieblingsaussagen aus der Session:<br>„Geben Sie ihren Partnern Zeit und Raum – es wird zu Ihnen zurückkommen.“ <br>Nicht jedes Schweigen bedeutet Desinteresse. Es kann auch Ausdruck sorgfältiger Abwägung sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Einsatz ist sichtbar – und wird erwartet.<br>Ein weiteres Zitat, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist:<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> „ZEIGEN SIE EINSATZ! Bleiben Sie präsent. Bleiben Sie dran.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontinuität schafft Glaubwürdigkeit. Präsenz schafft Vertrauen. Für viele deutsche Start-ups bedeutet Erfolg in Japan nicht, schneller zu sein – sondern anders vorzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es eine übergeordnete Erkenntnis gibt:<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Vertrauen in Japan entsteht durch Ausdauer, Präsenz und echte zwischenmenschliche Verbindung – nicht allein durch Leistungskennzahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende belohnt Japan nicht Geschwindigkeit – sondern diejenigen, die sich die Zeit nehmen, Vertrauen auf die richtige Weise aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bonseki: Wenn Kunst dazu bestimmt ist, gelöscht zu werden</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/bonseki-wenn-kunst-dazu-bestimmt-ist-geloscht-zu-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 13:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bonseki]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sesera.net/?p=5587</guid>

					<description><![CDATA[Was ist Kunst?
Wie wir Kunst definieren, variiert von Kultur zu Kultur. In einem Tempel in Kyoto, Japan, begegnete ich Bonseki (盆石), einer tausend Jahre alten Form der Landschaftsgestaltung auf einem Tablett. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist Kunst?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wir Kunst definieren, variiert von Kultur zu Kultur. In einem Tempel in Kyoto, Japan, begegnete ich <em>Bonseki</em> (盆石), einer tausend Jahre alten Form der Landschaftsgestaltung auf einem Tablett. Mit Sand und sorgfältig platzierten Steinen erschafft der Künstler eine flüchtige Szene—eine, die nur ausgewählten Gästen gezeigt wird. Anschließend wird sie behutsam wieder verwischt, und das Tablett ist bereit für eine neue Kreation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Tokujō-myōin-Tempel erklärte die Äbtissin Yamada Jōkō, dass <em>Bonseki</em> früher vom Adel praktiziert wurde, um Gäste willkommen zu heißen. Diese Szenen wurden oft von einem eigens für den Anlass verfassten Gedicht begleitet. Die Gäste waren nicht bloß Beobachter; sie waren Teil des Geschehens und wurden eingeladen, die feinen Bedeutungen wertzuschätzen, die sowohl in der Landschaft als auch in den Worten verborgen lagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der modernen westlichen Kultur wird Vergänglichkeit kaum mit Kunst in Verbindung gebracht. Kunst gilt oft als Ausdruck individueller Kreativität—etwas Festes, Bewahrtes, das für ein breites Publikum präsentiert wird. Von ihr wird erwartet, dass sie Bestand hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bonseki</em> hingegen existiert nur für einen Moment. Jedes Werk ist eine einmalige Schöpfung, deren Bedeutung sich im gemeinsamen Raum zwischen Gastgeber und Gast entfaltet. Ist sie einmal gelöscht, lebt sie nur noch in der Erinnerung weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer heutigen, schnelllebigen Welt nehmen wir uns selten die Zeit, etwas so Flüchtiges wirklich zu erleben. Und doch steht <em>Bonseki</em> für eine besondere Form von Reichtum—einen, der nicht auf Dauerhaftigkeit oder Besitz beruht, sondern auf Aufmerksamkeit, Präsenz und menschlicher Verbindung. Es erinnert uns daran, dass Menschen in früheren Zeiten diese stillen, bewussten Momente so sehr schätzten, dass sie ihnen einen zentralen Platz in ihrem Leben einräumten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wird <em>Bonseki</em> nur noch von einer kleinen Zahl von Menschen in Japan praktiziert. Die speziellen Werkzeuge sind zunehmend schwer zu bekommen, da die Handwerker, die sie herstellen, immer weniger werden und oft keine Nachfolger finden. Wie die Kunst selbst wirkt auch diese Tradition fragil—als könnte sie allmählich verschwinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist es genau das, was <em>Bonseki</em> ausmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Schönheit liegt nicht darin, es zu bewahren, sondern darin, es mit anderen zu erleben. Es bedeutet uns etwas, weil es geteilt wird—weil es für jemand anderen existiert. Am Ende hinterlässt <em>Bonseki</em> kein Objekt, sondern nur eine Erinnerung. Diese Erinnerung ist ein Juwel, das einem bleibt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="307" height="410" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Joko-san-alone_reduced.avif" alt="" class="wp-image-5583" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Joko-san-alone_reduced.avif 307w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Joko-san-alone_reduced-225x300.avif 225w" sizes="(max-width: 307px) 100vw, 307px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="307" height="410" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Complete-by-Joko-san_reduced.avif" alt="" class="wp-image-5581" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Complete-by-Joko-san_reduced.avif 307w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Complete-by-Joko-san_reduced-225x300.avif 225w" sizes="(max-width: 307px) 100vw, 307px" /></figure>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="410" height="307" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Big-picutre_reduced.avif" alt="" class="wp-image-5582" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Big-picutre_reduced.avif 410w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Big-picutre_reduced-300x225.avif 300w" sizes="(max-width: 410px) 100vw, 410px" /></figure>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Bonseki (盆石), a thousand-year-old form of Japanese tray landscape art" width="563" height="1000" src="https://www.youtube.com/embed/5n2UpUFEq00?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kulturschock in Brasilien und mein Gehirn</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/kulturschock_2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 14:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[deep culture]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturshock]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sesera.net/?p=5523</guid>

					<description><![CDATA[Es hat mich kalt erwischt.

Letztes Jahr habe ich in Brasilien einen Kulturschock erlebt – und ehrlich gesagt hatte ich damit nicht gerechnet.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Es hat mich kalt erwischt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztes Jahr habe ich in Brasilien einen Kulturschock erlebt – und ehrlich gesagt hatte ich damit nicht gerechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war meine dritte Reise in dieses Land. Ich war dort schon viel unterwegs, bin früher durch verschiedene Regionen gereist und habe Backpacking-Touren gemacht. Ich spreche ausreichend Portugiesisch für den Alltag. Durch die brasilianische Kampfkunst Capoeira, die ich seit vielen Jahren praktiziere, habe ich zahlreiche persönliche Kontakte aufgebaut. Ich war überzeugt, die brasilianische Kultur bereits gut zu kennen, und als interkulturelle Beraterin dachte ich, auf alle Eventualitäten gut vorbereitet zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich reiste nach Rio de Janeiro zu einem Capoeira-Event und entschied mich, eine Woche lang im Stadtteil Centro zu bleiben. Obwohl mir brasilianische Freunde davon abgeraten hatten, wollte ich einen mir fremden Teil dieser riesigen Stadt erkunden. Ganz in der Nähe von Centro beginnt eine Favela, ein Armenviertel. Viele obdachlose Menschen leben dort auf den Straßen. Die Atmosphäre war angespannt, und ich musste ständig sehr aufmerksam darauf achten, wohin ich ging. Eine falsche Straße, und man kann schnell in ein Viertel geraten, in dem es gefährlich werden könnte. Nachts drang laute Musik aus den Bars bis in mein Hotelzimmer und raubte mir den Schlaf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon nach wenigen Tagen wurde ich krank. Selbst nach meiner Rückkehr nach Deutschland fühlte ich mich wochenlang erschöpft, niedergeschlagen und seltsam antriebslos. Ich konnte mir nicht erklären, was mit mir geschah – bis ich an der Deep Culture Masterclass teilnahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurs, geleitet von Joseph Shaules von der Keio University in Japan, stellte den Deep Culture Approach vor, der Kultur im Spiegel der Funktionsweise unseres Geistes betrachtet. Ich lernte, dass unser Gehirn normalerweise im „Autopilot“ läuft, gesteuert von unbewussten Prozessen, die den Alltag erleichtern. In einer fremden Umgebung wird dieser Autopilot jedoch ständig unterbrochen. Unser kognitiver Geist muss auf Hochtouren arbeiten, um unbekannte Signale, Verhaltensweisen und Risiken zu interpretieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Centro wurden meine vertrauten mentalen Muster mit einer völlig anderen kulturellen Realität konfrontiert. Diese dauerhafte Diskrepanz überforderte mein System und äußerte sich in Erschöpfung, Krankheit und gedrückter Stimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fremde Erfahrungen sind überaus mächtig, und Kulturschock ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine normale menschliche Reaktion. Das zu verstehen erwies sich als ein enormes Geschenk für meine zukünftige Arbeit, andere bei interkulturellen Herausforderungen zu begleiten. Mein Kulturschock wurde zu einer wertvollen Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die wichtigste Erkenntnis für mich ist einfach: Ich weiß jetzt, dass ich nichts weiß – und diese Einsicht hat meine Neugier befeuert, Kultur und Geist immer weiter in der Tiefe zu erkunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Joseph Schaules ist Direktor des <a href="https://japanintercultural.org/">Japan Intercultural Institute (JII)</a>, einer gemeinnützigen Organisation, die Bildung, Forschung und berufliche Entwicklung für interkulturelle Fachkräfte unterstützt.</em> <em>Die <a href="https://japanintercultural.org/masterclass/">Deep Culture Masterclass</a>, die in der Regel online stattfindet, ist sehr zu empfehlen</em>. II produziert außerdem einen hervorragenden <a href="https://japanintercultural.org/podcast-2/">Podcast </a>zum Thema Deep Culture</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bier und Tee in Pilsen</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/bier-und-tee3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 20:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sesera.net/?p=5483</guid>

					<description><![CDATA[Bier und Tee sind vielleicht keine selbstverständliche Kombination. Aber in Pilsen kann man beides genießen.
Pilsen steht weltweit für den Standard des Pilsner Biers. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Pilsen steht weltweit für den Standard des Pilsner Biers. Während meines Aufenthalts in der Stadt nahm ich an einer preisgekrönten 100-minütigen Brauereiführung bei <strong>Pilsner Urquell</strong> teil, wo dieses weltberühmte Bier gebraut wird. Der Name „Urquell“ verweist auf die Anfänge der Brauerei im Jahr 1842 – dank eines bayrischen Bierexperten – und die Tour zeigt, wie das Bier hier bis heute nach genau derselben Methode gebraut wird.</p>



<figure class="wp-block-gallery alignleft has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1142" height="857" data-id="5416" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/inside-brewery_20.avif" alt="" class="wp-image-5416" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/inside-brewery_20.avif 1142w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/inside-brewery_20-300x225.avif 300w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/inside-brewery_20-768x576.avif 768w" sizes="(max-width: 1142px) 100vw, 1142px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="5418" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Urquell-beer_20-768x1024.avif" alt="" class="wp-image-5418" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Urquell-beer_20-768x1023.avif 768w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Urquell-beer_20-225x300.avif 225w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Urquell-beer_20.avif 857w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="5423" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Yuzu-Ale_20-768x1024.avif" alt="" class="wp-image-5423" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Yuzu-Ale_20-768x1023.avif 768w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Yuzu-Ale_20-225x300.avif 225w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/Yuzu-Ale_20.avif 857w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit rund 1.000 Mitarbeitenden ist die größte Brauerei der Tschechischen Republik seit 2017 Teil der japanischen <strong>Asahi-Gruppe</strong>. Die Führung endete mit einer Verkostung eines ungefilterten, unpasteurisierten Biers direkt aus dem Keller – wahrscheinlich das beste Bier, das ich je getrunken habe. Die Brauerei verfügt außerdem über ein separates Gebäude mit experimentellen Mikrobrauereien, von denen eine ein Bier mit Yuzu-Geschmack herstellt – eine echte tschechisch-japanische Kulturfusion.<br></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"> Nach der Tour ging ich in ein Teehaus in der Altstadt. Ja – in ein Teehaus! Als großer Teeliebhaber hatte ich gehört, dass die Tschechische Republik eine einmalige Teekultur hat. In größeren Städten findet man sogenannte Teehäuser, die viele verschiedene Teesorten anbieten, darunter japanische, chinesische, tibetische, südamerikanische und europäische. Ähnlich wie in einem Café setzt man sich hin und genießt einen Tee seiner Wahl, allein oder mit Freunden – doch tschechische Teehäuser sind oft deutlich entspannter und bieten manchmal sogar Wasserpfeifen an.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-and-halva_20-225x300.avif" alt="" class="wp-image-5419" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-and-halva_20-225x300.avif 225w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-and-halva_20-768x1024.avif 768w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-and-halva_20-1152x1536.avif 1152w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-and-halva_20.avif 1285w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Teehaus, das ich besuchte, hatte einen großen Sitzbereich, in dem man die Schuhe auszieht und auf Kissen auf dem Boden sitzt. Es war eine kulturelle Mischung aus asiatischen, orientalischen und böhmischen Einflüssen. Der Raum war nur spärlich beleuchtet, und die Atmosphäre war äußerst stimmungsvoll – tatsächlich <em>bohème</em> im künstlerischen und unkonventionellen Sinne.<br><br>Es gab keinerlei Druck, noch etwas zu bestellen oder nach einer bestimmten Zeit zu gehen. In einer anderen Ecke des Raumes küsste, kicherte und flirtete ein Paar die ganze Zeit. Ich knabberte an Halva, ließ mich in die runden, weichen Kissen sinken und blätterte in meinem Buch Seite um Seite. Mein Kukicha aus Japan war ausgezeichnet &#8211; ein Moment purer Glückseligkeit.. </p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Was für eine bereichernde Erfahrung, in Kulturen einzutauchen, die sich um zwei Getränke drehen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Dies sind nur meine ersten Fragmente tschechischer Kultur – und ich würde sehr gern noch viele weitere entdecken.<br><br>Reisemomente wie diese inspirieren immer wieder meine interkulturelle Neugier.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1210" height="907" src="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-house_20.avif" alt="" class="wp-image-5420" srcset="https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-house_20.avif 1210w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-house_20-300x225.avif 300w, https://www.sesera.net/wp-content/uploads/tea-house_20-768x576.avif 768w" sizes="(max-width: 1210px) 100vw, 1210px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir veröffentlichen englische Artikel wie diesen. (Sprache: Englisch)</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/wir-veroffentlichen-englische-artikel-wie-diesen-sprache-englisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sesera]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 07:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sesera.eu/?p=2867</guid>

					<description><![CDATA[When Doing Your Best Hurts: Rethinking the Gambaru Spirit
- Exploring the fine line between motivation and pressure in Japan’s culture of perseverance- ....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>When Doing Your Best Hurts: Rethinking the Gambaru Spirit</strong><br>&#8211; Exploring the fine line between motivation and pressure in Japan’s culture of perseverance-</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">A few years ago, a Canadian friend sent me this video over a Japanese Kindergarten child attempting a vaulting box. He was utterly speechless and asked me, “What is going on here?”　　…….</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Klicken Sie auf<a href="https://sesera.net/en/when-doing-your-best-hurts-rethinking-the-gambaru-spirit-exploring-the-fine-line-between-motivation-and-pressure-in-japans-culture-of-perseverance/" data-type="post" data-id="4599"> diesen Link</a>, um mehr zu lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Rüstung tragen: Leben als asiatische Frau in Deutschland</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/eine-rustung-tragen-leben-als-asiatische-frau-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 16:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sesera.net/?p=5327</guid>

					<description><![CDATA[Jeden Freitag findet in meinem Viertel ein Wochenmarkt statt. Frisches Gemüse, Eier, Fleisch und Fisch – hier kaufe ich meine Lebensmittel für die ganze Woche. Doch zum Metzgerstand gehe ich nicht mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Jeden Freitag findet in meinem Viertel ein Wochenmarkt statt. Frisches Gemüse, Eier, Fleisch und Fisch – hier kaufe ich meine Lebensmittel für die ganze Woche. Doch zum Metzgerstand gehe ich nicht mehr. Er wird von zwei deutschen Damen mittleren Alters betrieben. Jedes Mal, wenn ich etwas bestelle, schauen sie mich an und verziehen das Gesicht, als könnten sie mein Deutsch einfach nicht verstehen – ganz gleich, wie deutlich ich spreche. Und nicht selten bekam ich zu wenig Wechselgeld zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ich zu wenig Rückgeld bekomme, ist eine Erfahrung, die ich in meinen 20 Jahren in Deutschland immer wieder gemacht habe. Wenn ich sie darauf hinweise, heißt es meistens: „Oh, das war ein Versehen.“ Interessanterweise habe ich noch nie <strong>zu viel</strong> Wechselgeld erhalten – immer nur zu wenig. Ich frage mich, ob hier vielleicht unbewusste Vorurteile mitspielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermute, dass hinter diesem „Versehen“ ein Stereotyp steht – das Bild der asiatischen Frau als unterwürfig und gehorsam. Man geht davon aus, dass wir nicht protestieren und nichts sagen, selbst wenn uns Unrecht widerfährt. Wenn ich zum Beispiel an der Supermarktkasse warte, kommt es vor, dass sich jemand einfach vordrängelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In solchen Situationen sage ich: „Sie haben doch gesehen, dass ich hier stehe. Bitte stellen Sie sich hinten an.“<br>Na ja – besonders unterwürfig ist das nicht. Ich weigere mich, dieses stereotype Bild von asiatischen Frauen zu bestätigen. Nein, ich bin <strong>keine</strong> unterwürfige Asiatin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was war die Folge? Im Laufe von 20 Jahren habe ich mir ein stärkeres Auftreten angeeignet, um mich nicht ausnutzen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich letztes Jahr Hongkong besuchte, wurde mir bewusst, welche Art von Rüstung ich in Deutschland trage, um mich zu schützen. In Hongkong gehörte ich <strong>nicht</strong> zur sichtbaren Minderheit. Ich ging in der Menge auf, auch wenn ich dort nur zu Besuch war. Niemand wollte mich ausnutzen, weil ich „anders“ aussah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Wikipedia machen Asiaten in Deutschland bzw. deutsche Staatsbürger asiatischer Herkunft rund 2,0 Prozent der Bevölkerung aus – bei etwa 83 Millionen Menschen. Einer sichtbaren Minderheit anzugehören, bedeutet oft, mit bestimmten Stereotypen konfrontiert zu werden – bezogen auf Herkunft, Geschlecht und Nationalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dennoch habe ich auch sehr viel davon profitiert, als Minderheit – insbesondere als Japanerin – in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Die verbreitete Wahrnehmung, dass die japanische Kultur „ganz anders“ und „exotisch“ sei, hat mir geholfen, mich als interkulturelle Beraterin selbstständig zu machen. Mein Anderssein ist hier meine Stärke. Eine Minderheit zu sein, kann von Vorteil sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie findet man Stärke, wenn man als Minderheit lebt?<br>Es geht darum, ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln – und die Rüstung zu tragen, wenn sie nötig ist. Die Rüstung ist hilfreich – sie schützt uns vor pauschalen Urteilen. Genauso wichtig ist es aber, sie ab und zu abzulegen – um durchzuatmen, zu ruhen und einfach <strong>zu sein</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum wirken deutsche Städte oft „schwer bewohnbar“?</title>
		<link>https://www.sesera.net/de/warum-wirken-deutsche-stadte-oft-schwer-bewohnbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 09:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sesera.net/?p=5252</guid>

					<description><![CDATA[Kürzlich wurde ich vom Bayerischen Rundfunk zu einer weltweiten Umfrage interviewt, in der 53 Großstädte nach Lebensqualität für Auswanderer bewertet wurden – ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich wurde ich vom Bayerischen Rundfunk zu einer weltweiten Umfrage interviewt, in der 53 Großstädte nach Lebensqualität für Auswanderer bewertet wurden – unter anderem in Bezug auf Lebenshaltungskosten, Sicherheit, Wohnungssuche, Behördengänge und Willkommenskultur. Bemerkenswert war, dass deutsche Städte wie Berlin (Platz 46), München (50) und Hamburg (52) weit unten rangierten.<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f517.png" alt="🔗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <a href="https://www.internations.org/expat-insider/2024/best-cities-for-expats-40486">Zur Umfrage</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als jemand, der seit über 20 Jahren in München lebt, wurde ich um meine Sicht als ausländische Langzeitbewohnerin gebeten. Im Fernsehbeitrag wurde jedoch hauptsächlich mein Hinweis gezeigt, dass die direkte, manchmal spröde Art vieler Deutscher – besonders in Bayern – für Neuankömmlinge schnell als Abweisung empfunden werden kann. Meiner Meinung nach liegt die Hauptursache für das „schwerfällige Lebensgefühl“ jedoch tiefer: im regelorientierten Denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuankömmlinge werden sofort mit einer starren Bürokratie konfrontiert. Schon die Anmeldung des Wohnsitzes erfordert Geduld und viele Unterlagen. Selbst mit Arbeitgeberunterstützung dauert die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nicht selten 7 bis 12 Monate. Die schleppende Digitalisierung sorgt dafür, dass fast alles noch auf Papier basiert. Währenddessen bleibt man mit einem provisorischen Nachweis oft in einem belastenden Schwebezustand – mit eingeschränkter Reisefreiheit und großem Stresspotenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Regeldenken zeigt sich auch im Nahverkehr. Es gibt keine Zugangskontrollen oder Personal – Fahrgäste müssen vorab anhand von Tarifzonen selbstständig den Preis ermitteln und ein Ticket am Automaten kaufen. Das kann selbst für Einheimische herausfordernd sein. Auch mir passierte es, dass ich nach langem Rätseln ein Ticket kaufte, das sich später als minimal zu günstig herausstellte. Obwohl ich die Differenz gerne bezahlt hätte, bestand der Kontrolleur unnachgiebig auf ein volles Bußgeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Erlebnisse wirken auf Ausländer oft kalt und wenig menschlich – besonders, wenn man sich sprachlich noch unsicher fühlt. Dabei sind viele Deutsche im persönlichen Umgang durchaus freundlich und hilfsbereit. Vielleicht liegt die Herausforderung für Zugezogene darin, System und Mensch getrennt zu betrachten – und sich mit Offenheit und Flexibilität auf das Leben in Deutschland einzulassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
